Die Icinga Subscriptions im Überblick

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Für Kunden, die Icinga für das Infrastruktur-Monitoring einsetzen: Die Icinga GmbH hat ihr Geschäftsmodell so umgestellt, dass die rpm-Pakete für auf RHEL 8+, Amazon Linux und SUSE Linux basierte Betriebssysteme hinter eine Paywall liegen.

Hier kannst du eine Icinga Subscription beziehen.

Der Zugriff auf die Update-Repositories ist damit nur noch mit einer Icinga Repository Subscription möglich. Eine kostenpflichtige Repository Subscription wird ab 21 Hosts Pflicht, bis dahin genügt eine kostenlose Developer Subscription.

Welche Subscriptions gibt es?

  • Forever Free Edition: kostenlos, beliebig viele Hosts, aber ohne Zugriff auf die offiziellen RPM-Repositories für Enterprise-Linux. Für reine Debian/Ubuntu/Windows-Setups oder Eigenbau-Builds passend.
  • Developer Subscription: kostenlos, bis 20 Hosts, mit Zugriff auf die gleichen Repositories wie die Repository Subscription. Ohne Support.
  • Repository Subscription: kostenpflichtig, ohne Hostlimit, mit Zugriff auf die RPM-Repositories (RHEL, Amazon Linux, SUSE).
  • Module Subscription: kostenpflichtig, schaltet zusätzliche Icinga-Module frei.
  • Support Subscription: kostenpflichtig, beinhaltet Updates plus 3rd-Level-Support durch die Icinga GmbH.

Fragen und Antworten

F: Vollzieht das Icinga-Projekt damit eine Abkehr von Open Source?

A: Nicht direkt, zumindest nicht für den Icinga-Core, IcingaWeb und die meisten Module. Icinga in seiner jetzigen Form ist also weiterhin Open Source: es werden nur keine frei verfügbaren Installationspakete mehr für jedes Betriebssystem gebaut und angeboten. Auf diese Weise versucht sich das Projekt zu finanzieren. Als Open Source Company haben wir unter anderem mit dem Argument "Was ist, wenn ich eine RHEL-Umgebung auf Basis der RHEL Developer Subscription betreibe?" interveniert, was zur Einführung der Icinga Developer Subscription geführt hat. Das Icinga-Projekt baut aber auch Software, deren Quellcode nicht in den öffentlichen GitHub Repositories zu finden ist.

F: Was sind die Unterschiede zwischen dem Support durch die Linuxfabrik und Icinga selbst?

A: Man muss unterscheiden:

Beim Einsatz von Icinga empfehlen wir einen Servicevertrag mit uns und eine Icinga Repository Subscription, bei kritischen Infrastrukturen zusätzlich eine Icinga Support Subscription.

F: Betrifft das auch Debian/Ubuntu/Windows?

A: Nein. Eine Subscription wird erst nötig, sobald mindestens ein mit Icinga überwachter Host auf RHEL 8+, Amazon Linux oder SUSE basiert (z.B. der Icinga-Server selbst). Bis 20 Hosts genügt eine Developer Subscription, ab 21 wird sie kostenpflichtig. Eine Icinga Support Subscription lässt sich jederzeit für alle Betriebssysteme abschliessen.

Links

Wir helfen dir

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