10 Jahre Linuxfabrik

linux news

Die Linuxfabrik ist am 2026-10-28 zehn Jahre alt geworden. Zeit für einen Rückblick: auf vier Major Releases der Linuxfabrik, ein eigenes Datacenter, das wir wieder abgebaut haben, und auf eine Küche, auf die wir fast zehn Jahre warten mussten.

Wie alles begann

Die Idee für die Linuxfabrik hatte ich im Juni 2016, ganz klassisch beim Feierabendbier. Der Plan war bescheiden: Gründung auf den 1. Januar 2017, und das Ganze erstmal nebenbei laufen lassen. Es kam etwas anders. Im Oktober 2016 ging die erste Version der Webseite online, am 28. Oktober wurde die Linuxfabrik GmbH gegründet, und im November ging das allererste Angebot raus.

Die ersten beiden Aufträge kamen kurz danach, beide am selben Tag, davon ein Notfall-Einsatz, ganz ohne Angebot, über drei Ecken aus dem persönlichen Netzwerk vermittelt. Genau so funktioniert die Linuxfabrik bis heute: Ein grosser Teil unserer Kundinnen und Kunden kommt über Empfehlungen zu uns.

Linuxfabrik 1.0 (2016 bis 2018): Gründungsphase

2016 gründen wir die Linuxfabrik zu zweit und kommen in einem 40-Quadratmeter-Büro unter.

2017 dann die ersten Service- und Support-Verträge.

2018 sind wir in unser eigenes Datacenter eingezogen - Managed Hosting auf eigener Supermicro-Hardware, mit CentOS, oVirt und GlusterFS. Das Team wuchs, die Kundschaft auch.

Linuxfabrik 2.0 (2019 bis 2022): Der Weg in die Cloud und zu GitHub

2019 waren wir Gold-Sponsor des Icinga Camps Zürich im Stadion Letzigrund.

2020 wurden unsere Icinga-Checks von Grund auf neu entwickelt, und das Open Source Admin-Handbuch ging online.

2021 schaffte es unser Artikel "Linux from Scratch" als Titelthema in das amerikanische Linux-Magazin. Wir haben unser eigenes Datacenter abgekündigt und beschlossen, zu Schweizer Cloud-Providern umzuziehen.

2022 haben wir entschieden, alle unsere Open-Source-Projekte auf GitHub zu hosten. Die Monitoring Plugins bekamen kurze Zeit später ihren ersten externen Pull Request, und mit LFOps haben wir dort auch unsere Ansible Collection veröffentlicht, mit der wir heute praktisch jeden Server aufsetzen und betreiben.

Linuxfabrik 3.0 (2023 bis 2024): Partner und Community

2023 wurden wir unter anderem Red Hat Advanced Partner, Graylog-Partner und OpenSearch-Partner. Icinga hat uns zum "Icinga Community Hero" ernannt, und wir standen als Speaker beim Icinga Camp in Berlin und an den Ansible-Meetups in Zürich auf der Bühne.

Linuxfabrik 4.0 (seit 2025): Neue Werkzeuge

2025 erschien unsere Demo-Instanz für Icinga zum Spielen und Ausprobieren sowie ChecklistFabrik für standardisierte Checklisten im Team. Ende des Jahres Umzug in ein neues Büro im gleichen Gebäude - und etwas später hatten wir sogar endlich eine eigene Küche. Prioritäten. 😉.

2026 haben wir FirewallFabrik sowie unser zentrales Paket-Repository veröffentlicht - wie gewohnt als Ergebnis der täglichen Arbeit an Datacentern, Linux-Servern und Open-Source-Applikationen.

Heute stehen wir bei über 320 Monitoring Plugins, über 170 Ansible-Rollen für unser breites Portfolio an unterstützten Linux-Betriebssystemen und Open-Source-Applikationen - und noch mehr für Transparenz und Security.

Danke!

Zehn Jahre Linuxfabrik gibt es nur, weil du uns deine Systeme anvertraust, uns weiterempfiehlst und uns mit deinen Anforderungen immer wieder herausforderst. Ein grosser Teil unserer Open-Source-Software ist genau so entstanden: aus einem konkreten Problem bei einem Kunden, das wir richtig lösen, laufend pflegen und für alle veröffentlichen.

Wir freuen uns auf die nächsten zehn Jahre, mit dir. 🎉

Wir helfen dir

Du willst wissen, was wir für dich tun können? Schau dir doch mal unser Managed Hosting und unsere Service & Support-Modelle an und melde dich bei uns.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

DE · EN