linuxfabrik-release: das Paket-Repository der Linuxfabrik einrichten

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Ein Paket installieren, fertig: linuxfabrik-release richtet repo.linuxfabrik.ch so ein, wie epel-release EPEL einrichtet. Danach kommen alle unsere Pakete über dnf, zypper oder apt, beispielsweise die Linuxfabrik Monitoring Plugins, FirewallFabrik und viele weitere. Wer die Monitoring Plugins noch von repo.linuxfabrik.ch/monitoring-plugins/ bezieht, stellt bis 2026-12-31 um.

Was ist linuxfabrik-release?

linuxfabrik-release richtet nur unser Repository ein, mehr nicht. Es bringt mit:

  • die Repository-Konfiguration für repo.linuxfabrik.ch, /etc/yum.repos.d/linuxfabrik.repo auf RHEL und Fedora, /etc/zypp/repos.d/linuxfabrik.repo auf SLES und openSUSE Leap, /etc/apt/sources.list.d/linuxfabrik.sources auf Debian und Ubuntu
  • den GPG-Key, mit dem die Pakete und die Repository-Metadaten signiert sind

Was liegt im Repository?

Signierte RPM- und DEB-Pakete, für x86_64 und aarch64. Einerseits unsere eigene Software wie die Linuxfabrik Monitoring Plugins und FirewallFabrik, andererseits Software, die die Distributionen nicht, nur eingeschränkt oder veraltet mitliefern, zum Beispiel acme.sh, exoscale-cli (exo) und Glances. Welche Pakete es pro Distribution gibt und in welcher Version, zeigt die automatisch aktualisierte Startseite von repo.linuxfabrik.ch.

Gebaut wird alles öffentlich im GitHub-Repository Linuxfabrik/packaging, aus den Upstream-Quellen, in einem Container pro Distribution. Jedes Paket wird nach dem Build in einer frischen Installation seiner Distribution getestet. Erscheint upstream eine neue Version, baut die Pipeline das Paket automatisch neu. Technische Grundlage war das Build-System im Monitoring-Plugins-Repo, welches ebenfalls umgezogen ist.

Kanäle: release und testing

Jede neue Version landet zuerst im Kanal testing. Nach sieben Tagen wandert sie automatisch in den Kanal release, ausser wir geben sie früher frei oder lehnen sie für release ab.

linuxfabrik-release aktiviert standardmässig den release-Kanal; testing ist eingerichtet, aber deaktiviert. Wer neue Versionen eine Woche früher haben will, etwa auf Test-Systemen, schaltet testing dazu. Der Paketmanager installiert dann die neueste Version aus beiden Kanälen.

Unterstützte Distributionen

  • RHEL 8, 9 und 10 sowie kompatible wie Rocky Linux, AlmaLinux, Oracle Linux und CentOS Stream
  • Fedora
  • SLES, SLED und openSUSE Leap 15 und 16
  • Debian 12 und 13
  • Ubuntu 22.04, 24.04 und 26.04

Installation

Das Installationskommando für deine Distribution und wie du testing einschaltest, findest du auf repo.linuxfabrik.ch.

Wer seine Hosts mit LFOps verwaltet, nimmt die Rolle linuxfabrik.lfops.repo_linuxfabrik, die dieselben Dateien wie das Paket schreibt.

Unsere Motivation

Vor linuxfabrik-release brauchte jedes Produkt auf repo.linuxfabrik.ch eine eigene Repository-Datei mit eigenem Pfad und eigener Anleitung. Und manche Software, die wir einsetzen, gab es gar nicht als Paket, und jedes Update war (automatisierte) Handarbeit.

Mit linuxfabrik-release gibt es ein Repository pro Distribution, eine Anleitung und einen Key. Alles darin, unsere eigene und externe Software, wird über dnf, zypper oder apt installiert und aktualisiert. Kommt ein Paket dazu, ist es ohne weiteren Schritt bereit zur Installation.

Was sich für Nutzer der Monitoring Plugins ändert

Die Ablage unter repo.linuxfabrik.ch/monitoring-plugins/ schalten wir am 2026-12-31 ab. Bis dahin veröffentlichen wir noch jedes Release der Monitoring Plugins in beiden Strukturen.

Hosts, die danach noch auf die alte Struktur zeigen, bekommen keine Updates der Monitoring Plugins mehr. Auf RHEL bricht zudem jeder dnf-Lauf ab, bis die alte Repository-Datei entfernt ist. Für die Umstellung linuxfabrik-release wie auf repo.linuxfabrik.ch beschrieben installieren und danach die Konfiguration des alten Repositorys entfernen:

$ sudo rm --force /etc/yum.repos.d/linuxfabrik-monitoring-plugins*.repo          # RHEL 8, 9 and 10
$ sudo rm --force /etc/zypp/repos.d/linuxfabrik-monitoring-plugins*.repo         # SLES, openSUSE Leap
$ sudo rm --force /etc/apt/sources.list.d/linuxfabrik-monitoring-plugins.list    # Debian, Ubuntu

Die installierten Pakete bleiben, Updates kommen danach aus dem gemeinsamen Repository. Mit LFOps verwaltete Hosts brauchen keinen manuellen Schritt, LFOps stellt sie automatisch auf linuxfabrik-release um.

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